Liebes Tagebuch,
dies ist mein erster Eintrag. Vielleicht sollte ich zu Beginn erstmal etwas über mich preisgeben. Meine Name ist Rudolf Klein, doch alle nennen mich Rudi. Ich bin nicht sonderlich groß, doch auch mit geringer Größe kann ich ein begnadeter Fechter sein. Apropos Fechten, habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich gegen den besten Fechter bei uns im Club gewonnen habe? Echt der Wahnsinn! Naja auf jeden Fall, bin ich in der Forschung tätig, genauso wie mein Vater. Er ist versteht sein Gebiet total und ich sehe zu ihm auf. So, genug der langen Reden, ich starte wohl jetzt mal lieber, sonst werden mich die Ereignisse dieses Abends womöglich noch ins Grab bringen....
So, es war einmal..... nein warte. So sollte ich nicht beginnen, denn in Märchen gibt es immer ein Happy End und jeder ist glücklich. Doch meine Geschichte wird mit Sicherheit kein glückliches Ende finden...
Es begann alles am Tag des Schabbaths. Ich war seit langem wieder nach Hause zurückgekehrt. Es war eine Weile her, dass ich meine Eltern und meine Geschwister gesehen habe. Olga hat mal wieder wundervoll gekocht und wir unterhielten uns. Meine Mutter Ulla und meine Schwester Uschi waren mal wieder auf dem Kriegsfuß, weil Uschi es überhaupt nicht haben kann, dass unsere Mutter für ihr Alter noch so jung aussieht. Währenddessen unterhielt ich mich mit meinem Vater Theo über meine letzten Forschungen sowie über ein Forschungsangebot was ich bekommen hatte. Natürlich war er strikt dagegen, dass ich es annehme, da er fand, dass er mich nur wegen meinem Namen wollte. Klar, der Rest der Familienmitglieder wollte davon nichts wissen, also redeten wir über die Arbeit meines Bruders Felix. Doch ihm ging es schon wieder auf die Nerven, dass unser Vater ihn immer mit sich verglich. Wie gesagt nach einem herrlichen miteinander sah das hier ganz uns gar nicht aus.
Ich glaube das war es erstmal für diesen Moment. Warte... gerade klingelt das Telefon. Ich werde im zweiten Eintrag darüber berichten. Jetzt muss ich erstmal zuhören was gerade hier passiert.
Bis dahin.
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